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Film im Bosco: das etwas andere Kino

Ohne Popcorn, ohne Werbung und ohne Blockbuster. Dafür mit einem Glas Wein in der Bar, einer klugen Einführung und einer riesigen, acht Meter breiten Leinwand. Jeden zweiten Dienstag wird unter der Federführung von Sabine Zaplin ein „Film im Bosco“ gezeigt. Die Auswahl entspricht dabei durchaus den Vorlieben und Interessen der künstlerischen Leiterin – aber genau das macht den Reiz dieser Reihe aus. Die  ursprüngliche Idee war es, die Lücke, die durch die Schließung des nicht mehr rentablen Gautinger Kinos entstanden war, mit Themenreihen zu füllen.

Vor Weihnachten lief als letzter Film der ersten Staffel zum Thema „Utopien“ der kanadische Film „Take this Waltz“. Der Film von Sarah Polley aus dem Jahr 2011 war eigentlich eine kurzfristig angesetzte Notlösung, weil der ursprünglich geplante Film aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden konnte. Dann aber sorgte diese „Utopie der Liebe für einen großartigen und bewegenden Kinoabend. Immerhin rund dreißig Filminteressierte hatten den Weg ins Bosco gefunden, was ja für einen Dienstagabend im Advent vielleicht gar nicht so schlecht ist. „Es müssten aber doppelt so viele sein“, sagt Zaplin, denn sonst schreibt die Reihe trotz ihres eigenen ehrenamtlichen Engagements rote Zahlen.

Im neuen Jahr wird die Reihe „Film im Bosco“ mit Filmen fortgesetzt, die von Berührungen zwischen Film und Bühne erzählen. Sabine Zaplin schreibt im neuen Programm dazu: „Film und Theater haben viel gemeinsam: Beide leben von der Phantasie, von der Schauspielkunst und von der Begeisterungsfähigkeit ihres Publikums.“

Den Auftakt macht am 7.1.2014 der Film „Sein oder nicht sein“ von Ernst Lubisch aus dem Jahr 1942. Es geht darin um ein Anti-Hitler-Stück, dessen Aufführung kurz vor Kriegsbeginn in Warschau verboten wird. Am 21.1.2014 geht es weiter mit dem wunderbaren Film „Midnight in Paris“ von Woody Allen: eine poetische und fantasievolle Zeitreise ins Paris des Jahres 1920. Am 4.2.2014 ist dann „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“ in der Verfilmung von Joseph Vilsmaier aus dem Jahr 2008 zu sehen, großartig besetzt mit Franz-Xaver Kroetz, Bully Herbig und Jörg Hube ist dieser Film auch eine Hommage an das Theater. Die letzten beiden Filme dieser Staffel sind „My Week with Marilyn“ von Simon Curtis am 18.2.2014 und „Drei Stunden“ von Boris Kunz am 11.3.2014.

Beginn ist immer um 20:00 Uhr, der Eintritt beträgt 9,00 €.

Über den Autor

Katja Sebald (ks)

Autorin, Journalistin und Übersetzerin, studierte in München Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur, Bayerische Kirchengeschichte und Italienische Philologie.

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