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FSFF-Kurzfilm: Sprung ins kalte Wasser - "Lou lässt los" von A.& A.Vafiolpoulos

Mal ehrlich - wer hat noch nicht davon geträumt, den eigenen Lebensfilm zurückzuspulen und beim Punkt X nochmal neu anzusetzen? Lou macht es, ein 19-jähriges Mädchen im Liebesrausch. Auf einer Party am Wörthsee, wo sie ziemlich baden geht, weil Zickenkrieg herrscht und sie zum falschen Zeitpunkt vom falschen Jungen geküsst wird. Das findet jedenfalls die Gastgeberin und schmeißt sie raus. Lou setzt sich in einen Strandkorb und scrollt ihren Film, den sie plötzlich auf dem Handy findet, zurück. Verhält sich anders, geht wieder baden, wird wieder rausgeschmissen, scrollt nochmal zurück. Bis sie die Lektion gelernt hat und sich nicht mehr nach den Erwartungen anderer verhält.

Es ist der erste Film von Andrea und Alexander Vafiopoulos, der sonst fürs Kino und Fernsehen Filme schneidet. Seine Frau Andrea schreibt Romane, Kinderbücher und Drehbücher. Fürs FSFF haben sie nun ihre Fähigkeiten gebündelt und erstmals zusammen gearbeitet, dort gedreht, wo andere Urlaub machen und wo sie wohnen. Am Wörthsee in Steinebach. Das Ergebnis ist ein Kurzfilm, magisch, realistisch, eine kleines Sommerliebesdrama, in dem sich die Wirklichkeitsebenen der gefühlten, der erlebten, der erträumten Welt zu einer neuen Wirklichkeit zusammensetzen. Den Lou muss lernen loszulassen. Jetzt läuft der Film „Lou lässt los“ im Kurzfilm-Wettbewerb und feiert am 31. Juli in Steinebach im Alten Bahnhof Welturaufführung, just an dem Ort, wo auch eine Szene gedreht wurde.

„Eigentlich“, so erzählt Vafiopoulos, wollten sie mit ihren Freunden in der hübschen Bootshütte direkt am See mal eine Party feiern. Da das nicht ging, haben sie sie den Ort kurzerhand als Drehort gekapert, jede Menge Freunde und Bekannte eingeladen und einen Film über eine Party gedreht. Es war nicht nur für die Nachwuchshauptdarsteller Chiara von Galli und Daniel Gogolla ein Sprung ins kalte Wasser, schließlich arbeiteten sie auch mit Laien, vielen Freunden und Bekannten aus der Umgebung zusammen, führten selbst Regie, Kamera, Licht, schrieben das Drehbuch und produzierten den Streifen von Anfang bis Ende selbst. Die fünf Nachtdrehs „waren der totale Höhenflug“ mit professionellem Ergebnis in bestem Licht und traumwandlerisch schönen Bildern. 8.500 € hat die Produktion gekostet, für die auch ein paar Sponsoren gefunden wurden. Doch das meiste haben die beiden aus der eigenen Tasche bezahlt.

„Lou lässt los“ von Andrea und Alexander Vafiopoulos läuft auf dem FSFF am 31.07. um  20.00 Uhr (Weltpremiere Alter Bahnhof Steinebach), am 1.08. um 20.30 Uhr (Kurzfilme II Halbfinale Breitwand Kino Herrsching) und am 2.08. um 16.00 Uhr (Kurzfilme II Halbfinale Schloßberghalle Starnberg)

www.fsff.de
www.loulaesstlos.de

Dieser (hierfür gekürzte) Beitrag erschien am 31.07. 2012 im Starnberger Merkur

Über den Autor

Astrid Amelungse-Kurth (aak)

freie Journalistin mit Schwerpunkt Kunst, Kultur, Historisches, Tradition und Vermischtes

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