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Kunst in Bahnhöfen: Museum, Installation, Fotoausstellung, Konzerte

Das könnte eine spannende S-Bahn-Fahrt werden: Die ganze Woche über werden die drei Bahnhöfe Starnberg, Possenhofen und Feldafing mit Kultur bespielt.

Am 1. Mai beginnt im Sisi-Museum im Bahnhof Possenhofen die Saison, diesmal mit einigen Installation von Marcel Tyroller und die Draht-Eisen-Objekte von Angelika Summa zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Freitag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

Wie der Bahnhof in Starnberg in ein paar Jahren aussehen könnte, das kann man sich bei einem Besuch in Feldafing schon jetzt vorstellen: Im ehemaligen Bahnhofsgebäude aus dem 19. Jahrhundert ist dort soeben die Gemeindeverwaltung eingezogen. Allein das Gebäude, das sich zu einem wahren Schmuckkästchen gewandelt hat, ist einen Besuch wert. Mit Hilfe von Denkmalschützern und Restauratoren wurde die ursprüngliche farbige Wandgestaltung des Bahnhofs rekonstruiert. Auch die originale Türklinke zum „Wartesaal für allerhöchste Herrschaften“ hat sich erhalten, die vielleicht schon Kaiserin Elisabeth in der Hand hatte, sofern sie jemals in ihrem Leben selbst eine Tür öffnete. Die Eröffnung des neuen Rathauses wird mit einer Festwoche gefeiert.

Am 30. April gibt es um 20 Uhr im neuen Bürgersaal ein klassisches Konzert mit der Pianistin Margarita Höhenrieder. Ab Donnerstagabend ist dort für drei Tage eine Fotoausstellung von fünf Feldafinger Künstler zu sehen: Unter dem Titel „Feldafing und die Feldafinger“ zeigen Ina Kohlschovsky, Susanne Palme-Waldemer, Claudia Sack, Bettina Tratzmüller und Peter Schaller Arbeiten zu jeweils einem eigenen Feldafing-Thema.

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Die Präsentationsform stellte besondere Ansprüche an die Künstler, da eine mobile und architekturverträgliche Lösung gefordert war. Jeder Teilnehmer hat sich auf seine Weise damit auseinandergesetzt, wie er seine Arbeit auf einem Tisch präsentieren kann. Es werden auch zwei Arbeiten der verstorbenen Feldafinger Fotografin Barbara Niggl-Radloff zu sehen sein. Installation von Marcel Tyroller und die Draht-Eisen-Objekte von Angelika Summa aus ihrem für diesen Anlass erstellten Essay.

Am Freitagabend, 3. Mai, öffnet dann auch offiziell das „Café Max II.“ in der ehemaligen Wartehalle des von König Maximilian II. gebauten Bahnhofs. Ab 19 Uhr wird die Gruppe „Sobranos“ spielen. Zum Abschluss der Festwoche veranstaltet der Verein Jazz am See am Sonntag, 5. Mai, noch einmal ein Jazzkonzert mit Roy Nathanson und Sotto Voce, Beginn ist um 20 Uhr.

Über den Autor

Katja Sebald (ks)

Autorin, Journalistin und Übersetzerin, studierte in München Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur, Bayerische Kirchengeschichte und Italienische Philologie.

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