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Nahrung für die Sinne: Evangelische Akademie gibt Kochbuch heraus

Die evangelische Akademie ist Denkwerkstatt und Refugium, inspiriert Geist und Seele – und ist bekannt für ihre gute Küche. Nun hat Akademiedirektor Udo Hahn zum ersten Mal in der Akademiegeschichte ein Kochbuch herausgegeben, bei dem die Geheimisse der Tutzinger Schlossküche verraten werden. Reich bebildert, auch mit Aufnahmen, die das schöne Ambiente des Anwesens zeigen. 

Vollwert statt Fastfood, Frischzubereitung statt Fertigprodukte, Produkte aus ökologischem und regionalem Anbau, Eigenanbau von Kräutern und Einkauf vor Ort sind in der Evangelischen Akademie Standard und gehören zum Alltag der Schlossköche Anton Abraham, Jutta Walter, Florica Pfaff, Barbara Polhuis und Ingrid Barth. Das Kochteam hat die Lieblingsrezepte der Gäste und eigene Lieblingsmenüs jetzt mal auf einen Vierpersonenhaushalt eingedampft und zum Nachkochen aufnotiert. Kompliziert sind die Rezepte wirklich nicht, das Einfache, Schlichte, Unverfälschte ist das ganze Geheimnis, Kocherfahrung kaum vonnöten. Die Rezpte verlangen gute Qualität und Frische, damit die Aromen gut zur Geltung kommen. Dann nämlich braucht es nicht viel Tamtam in der Kochkunst. Es gibt Fenchelcremesuppe mit Pernod, einen bunten Salat mit Tutzinger Sauce, Kalbsblankett mit grünen Spargelspitzen, Hähnchenbrust mit Zitronen-Mascarpone-Sauce, Orangen-Campari-Grütze, Kaffee-Mascarpone-Törtchen ohne ungewöhnlichen Zutaten, für die man erst kilometerweit fahren müsste, um sie zu besorgen. Ein paar Minzeblättchen reichen schon für die Deko eines Rhabarber-Erdbeerkompotts, ein Kalbsgoulasch wird allenfalls mit etwas Noilly Prat verfeinert und das Geheimnis der Spinat-Käse-Knödel mit Selleriesauce liegt in dem berühmten Stückchen Ingwer. Womit man auch schon beim Starkoch Schuhbeck wäre, der für die Tutzinger Schlossküche ein Vier-Gänge-Menü kreiert hat - Saibling auf mariniertem Spargel mit Zitronenjoghurt (selbstverständlich mit Ingwer), Karotten-Ingwer-Suppe mit karamellisiertem Apfel, geschmorte Kalbsschulter (gewürzt mit? ... richtig! Ingwer!!) und eine Schmankerlcreme mit marinierten Gartenbeeren. Sie ist genial einfach, fix zubereitet und kommt - man staune - ohne Ingwer aus.

„Das Beste aus der Tutzinger Schlossküche“ ist beim Nikros Verlag erschienen und in der Evangelischen Akademie sowie im Buchhandel erhältlich. Wer das Buch kauft, der tut auch noch was Gutes für das Tutzinger Schloss, denn von jedem verkauften Buch geht 1 Euro an die Stiftung Schloss Tutzing. Das Buch kostet 24,80 €.

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www.nikros.de

Über den Autor

Astrid Amelungse-Kurth (aak)

freie Journalistin mit Schwerpunkt Kunst, Kultur, Historisches, Tradition und Vermischtes

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