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schön.jung: neue Veranstaltungsreihe im Rittersaal Schloss Kempfenhausen

Elisabeth Carr von den Kunsträumen am See startet eine neue Veranstaltungsreihe: Mit „schön.jung“ will sie, finanziell unterstützt durch den Landkreis und die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, ausschließlich jungen Künstlern eine Plattform bieten und damit auch ein junges Publikum anziehen.

Mehrfach war schon von verschiedenen Seiten bedauert worden, dass das Publikum kultureller Veranstaltungen meist Silberhaar zeigt. Mit einem „mal sehen, was an Bewegung noch möglich ist“, stellte sie nun das erste junge Programm im Rittersaal des frisch renovierten Schlosses Kempfenhauses vor, in dem auch alle Veranstaltungen stattfinden werden. Oliver Materna, den „Schlossverwalter“ der Stadt München, für dieses Projekt zu gewinnen, war kein Kunststück, schließlich ist er selbst ausgebildeter Sänger und will das Haus nicht nur für Hochzeiten, Seminare und Bankette, sondern auch für die Veranstalter des Landkreises offen halten. Wie bereits berichtet, hat die Stadt München als Eigentümerin 3,2 Millionen in die Renovierung und den Umbau investiert und mit einem zurückhaltenden Anbau an der Rückseite, in dem behindertengerechte Aufzüge, Sanitäranlagen und zusätzliche Fluchtwege untergebracht wurden, dafür gesorgt, dass sich in diesem Gebäude wieder Leben rührt. Klar ist aber auch: „Rockkonzerte wird es nicht geben. Das kulturelle Angebot muss schon in die Räumlichkeiten passen“.

Den Auftakt der Reihe „schön.jung“ machen am 19. April die beiden Söhne des Bildhauers Max Wagner, Elias und Jakob Wagner. Ersterer hat mit seinem Roman „Vom Liebesleben der Mondvögel“ letztes Jahr einen Senkrechtstart in den Literatenhimmel hingelegt, letzterer ist ein begnadeter Gitarrist, der klassische Stücke auch gerne mal modernisiert und täglich sechs bis acht Stunden an seinem Instrument übt. Versprochen wurde eine völlig neue Darbietung, in der Literatur und Musik ineinander gehen sollen.

Am 8. Mai werden zwei Töchter der legendären Well-Brüder auf der Bühne stehen, zusammen mit dem Berliner Musiker Alexander Maschke. Aus dem Suppentopf der Musikantenfamilie bieten die „nouWell cousines“ mit ihrem Studienkollegen der Münchner Musikhochschule „haute couture der Musik“, sprich: ein frisches, spritziges Crossover aus Volksmusik, frechen Liedern und klassischen Stücken.

Und dann kommt noch das Duo Max Grosch/Matthias Bublath, das sich in New York gefunden hat. Mit ihm wird es am 28. Juni „ganz lässig und improvisierend“, wie Elisabeth Carr ankündigt. Beide Musiker sind in der amerikanischen und europäischen Jazzszene bekannt und bieten an diesem Abend Eigenkompositionen, Grooves und Standards des American Songbook. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, so dass das "Vorglühen mit Kultur" dem hoffentlich auch jungen Publikum noch erlaubt, anschließend in die Stadt zu fahren.

Die drei Veranstaltungen im Kalender der Kulturwelle5

Dieser Betrag ist im Starnberger Merkur erschienen.

Über den Autor

Astrid Amelungse-Kurth (aak)

freie Journalistin mit Schwerpunkt Kunst, Kultur, Historisches, Tradition und Vermischtes

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