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Der besondere Tipp: Nährboden in der Schalterhalle

Eigentlich ist das Wetter ja heute viel zu schön, aber so viel Zeit muss sein: Beim Radeln, Spazierengehen oder nach dem Dampferfahren sollte man unbedingt noch einen Abstecher in die ehemalige Schalterhalle des historischen Bahnhofs am See in Starnberg machen. Dort zeigen derzeit vier Künstlerinnen in einer wunderbar zum goldenen Herbst passenden Ausstellung ihre Arbeiten zum Thema „Nährboden“ – im übertragenen Sinn geht es dabei für sie um Ursprung und Anlass ihres künstlerischen Handelns.

Die Münchner Künstlerin Alexandra Hendrikoff fertigt fragile Papier- und Seidenobjekte, denen hauchzarte Gespinste aus Fäden, Pflanzensamen und Strohseide innewohnen. Sie wollen als Sinnbilder für das Leben mit all seiner Vergänglichkeit verstanden werden. Charlotte Vögele ist von einfachen, von „armen“ Materialien fasziniert, von „pflanzlichem Abfall“, der im Vegetationszyklus übrig bleibt. Sie hat einen wundersam leichten Mantel aus Kiefernnadeln genäht und dazu Schuhe aus Herbstlaub. Ulrike Prusseit stellt eine geheimnisvolle Verbindung in die eigene Vergangenheit her, ins Archiv der Erinnerungen vieler Generationen. Die Malerin Anne Pincus schließlich sucht das Große, das sich im Kleinen offenbart. Über ein sehnsuchtsvoll schönes Detailbild eines gefundenen Ortes legt sie mit akribischer Genauigkeit ein, ebenfalls gemaltes, aber eben „objektives“ Bild des ursprünglichen Gartenplans oder der Landkarte, die den jeweiligen Garten oder Park verzeichnet.

Die Ausstellung ist noch heute Nachmittag sowie an den kommenden beiden Wochenenden (bis 12.10.2014) jeweils freitags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr zu sehen. 

 

Über den Autor

Katja Sebald (ks)

Autorin, Journalistin und Übersetzerin, studierte in München Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur, Bayerische Kirchengeschichte und Italienische Philologie.

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