
Das Gedicht „Ü40“ entstand ursprünglich zu einem Gemälde der Starnberger Künstlerin Yvonne Schneider und wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunstwerk des Monats“ erstmals vorgetragen. Jetzt wurde der aus minimalistischen Wortpaaren bestehende Text zusammen mit zehn weiteren Gedichten von Anton G. Leitner durch Alfred Wäspi neu illustriert und in dem höchst ungewöhnlichen Künstlerbuch „Kopf.Bahnhof“ veröffentlicht.
Damit kann sich Weßlinger Lyriker, Verleger und Herausgeber Anton G. Leitner über die Aufnahme in einen illustren Kreis von Dichtern freuen, die ebenfalls von dem Hamburger Künstler und Kunstmäzen Carl-Walter Kottnik eingeladen wurden, einige bislang unveröffentlichte Gedichte für seine Edition einzureichen – eine Ehre, die vor ihm unter anderen Mirko Bonné, Matthias Politycki und Arne Rautenberg zuteil wurde. Auch Leitners Auswahl gefiel dem großen „CWK“ und so beauftragte er den bildenden Künstler Alfred Wäspi mit der Illustration. Soeben ist das Heft in einer limitierten Auflage von 200 Stück erschienen.
Jeweils auf einer Doppelseite ist neben den Texten eine Collage von Alfred Wäspi abgedruckt. Meist handelt es sich um die Kombination von Zeichnungen und mit Polaroid-Fotos, von denen einige jedoch wiederum Fotografien von Zeichungen und Bildern sind. Diese Bild-im-Bild-Geschichten biedern sich keineswegs den Texten an, ganz im Gegenteil: Sie greifen nur eine Stimmung auf, bilden dann aber einen ganz eigenen Kosmos – und sind ganz zuletzt dann auch noch ein überraschendes Buchstabenrätsel.
Für Leitner ist „Kopf.Bahnhof“ nach dem 2011 erschienenen Büchlein „Die Wahrheit über Uncle Spam und andere Enthüllungsgedichte“ der neunte Band mit eigenen Gedichten. Auch dieses Heft wird man sicherlich nicht nur einmal zur Hand nehmen, denn vom „Kopf.Bahnhof“ lässt es sich hervorragend zu spannenden Gedankenreisen aufbrechen. Gegen eine Schutzgebühr von 20,00 € zu beziehen über www.antonleitner.de.
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